Reaktionen auf „Künftige Intelligenz“

Mehrere Radiostationen, Zeitungen und Onlinemagazine haben auf mein Buch hingewiesen oder mir die Gelegenheit gegeben, meine Thesen vorzustellen. Der Gastartikel, den ich für das 1E9-Magazin geschrieben habe, sowie das Kapitel „Welche Grenzen setzen wir Künstlicher Intelligenz“ im Telepolis-Magazin haben in den jeweiligen Kommentarbereichen zu vielseitigen Diskussionen geführt. Dafür bin ich dankbar, weil der Austausch zeigt, dass ein Diskurs über Künstliche Intelligenz machbar und gewollt ist.

Veröffentlichungen zu „Künstliche Intelligenz – Menschsein im KI-Zeitalter“

Ems-Vechte-Welle, Mittagsgespräch, 9. Juli 2019
EL-Kurier am Sonntag, Ausgabe Lingen, 14. Juli 2019
STAR FM 87.9, Morgenshow „Breakfast Club“, 23. Juli 2019
Lingener Tagespost, 25. Juli 2019
Radio RST, Interview, 30. Juli 2019
Gastartikel „Wieviel Künstliche Intelligenz wollen wir eigentlich?“, 1E9-Magazin, 30. Juli 2019
Kapitel „Welche Grenzen setzen wir K.I.“?, Telepolis, 31. Juli 2019
Münsterländische Volkszeitung, 3. August 2019

» Mehr Infos zum Buch

Neues Buch „Künftige Intelligenz – Menschsein im KI-Zeitalter“

Ich bin sehr froh, nach über anderthalb Jahren intensiver Arbeit die Veröffentlichung meines Buches Künftige Intelligenz – Menschsein im KI-Zeitalter verkünden zu können.
Der Essay beschreibt die Geschichte, Einsatzgebiete und Grundfragen der „Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“ (Xi Jinping) und fokussiert dabei besonders auf das menschliche Verhältnis zu Technik.
Was heißt es, angesichts immer schlauerer und mächtigerer Algorithmen Mensch zu sein?

Das Buch ist ab sofort im lokalen und Online-Handel erhältlich. Weitere Informationen und eine Leseprobe auf meiner Homepage.

Linkempfehlungen: Daten für alle!?

https://unsplash.com/@samuelzellerEs erstaunt und erfreut mich, wie viele Initiativen sich mit dem Themen beschäftigten, die auch diesen Blog prägen. Das große gesellschaftliche Echo bleibt bislang zwar noch immer aus, doch je mehr Menschen sich von unterschiedlichen Seiten den Themenbereichen Datensouveränität, Privatsphäreschutz und informationelle Selbstbestimmung nähern, desto wahrscheinlicher wird der breite Diskurs, dessen unser digitales Zeitalter dringend bedarf. Drei Linkempfehlungen zum Wochenende:


1. Impulspapier: Daten und Gesellschaft

Die Politologin Leonie Beining gibt in dem interessanten, aktuellen Impulspapier „Daten & Algorithmen: Der Puls der Gesellschaft“ einen Überblick über den Stand der Diskussion um die Erhebung und Verwertung vom Daten im Netz und fordert zu einer breiten Debatte über den Wert von persönlichen Daten auf. Daten dürften nicht nur Wirtschaftsgut sein, fordert sie in dem Papier, dass sie für ihren Arbeitgeber, den Thinktank „Stiftung Neue Verantwortung„, erstellt hat. Ich stimme der jungen Wissenschaftlerin in vielen Punkten zu und empfehle die Lektüre des 13 Seiten starken PDFs.


2. Interaktives Projekt: Wissen Sie, wer Sie im Netz verfolgt?

Screenshot "Me and my shadow"

Screenshot „Me and my shadow“

In Beinigs Text wird auf das Projekt „Me and my Shadow“ verwiesen, das das Thema „digitale Spuren“ brilliant aufbereitet. Anhand von interaktiven Grafiken, Karten und Videos erfahren Besucher leicht verständlich (sofern sie Englisch verstehen), welche Internetseiten und Dienste sie im Netz verfolgen („tracken“) und wie schnell sie so die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Es stehen Materialien für Workshops zu den Themenbereichen zur Verfügung und How-Tos zum sicheren Surfen.
Fasziniert hat mich „Lost in Small Print„, einer Unterseite, auf der Datenschutzbestimmungen populärer Anwendungen auf die wesentlichen Worte reduziert werden. „Me and my shadow“ ist ein Projekt der NGO „Tactical Tech„, einer internationalen Stiftung mit Sitz in Berlin, die sich mit der politischen und gesellschaftlichen Rolle von Technologie in unseren Leben beschäftigt.


3. Daten-Entgiftungskur

Ein Besuch auf deren Homepage lohnt sich ebenso. Dort steht unter anderem „Data Detox“ zum Download bereit, das eine Art „Entgiftungskur“ für unreflektierte Datenweitergabe ist – ein PDF-Kurs, in dem sich die Nutzer über acht Tage mit Fragen zu ihrem Umgang im Netz beschäftigten.