Das falsche Spiel mit unserem Interesse – oder: Warum wir Tiktok, Insta und Co. piepegal sind

Was nervt dich im Internet am meisten? Für Schüler*innen ist die Antwort klar: Werbung. Wenn ich Workshops in Schulen gebe, fällt es mir nicht schwer, Verständnis für die Position der Jugendlichen aufzubringen. Selbst der beste Ad-Blocker schafft es nicht, alle Werbebanner und Sponsored Posts aus Apps, dem Browser oder dem Social-Media-Feed zu tilgen. Und die verbleibende Menge an Anzeigen ist immer noch enorm. Was ich den jungen Menschen in den Workshops zu vermitteln versuche, ist, dass Werbung grundsätzlich vollkommen legitim…

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Brendel vs. Whatsapp feat. irische Datenschutzbehörde: Update

2018 habe ich bei Whatsapp die Herausgabe aller Metadaten angefordert, die in meiner aktiven Zeit als Nutzer über mich gesammelt wurden. Bislang habe ich diese Daten nicht erhalten. Hier der Ursprungspost vom 2018. Hier alle Blogposts zum Thema. Ich hatte den deutschen Datenschutzbeauftragten 2019 um eine Stellungnahme gebeten. Darin stützt er meine Argumentation: Soweit diese [Meta-]Daten mit meinem Account verknüpft seien, seien diese personenbezogen und damit auch zu beauskunften. Zu dem Vertrödeln meines Falls in Dublin äußert sich die deutsche…

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Datensammlung im Umbruch

low angle photo of black tower

Statt das eigene Werbemodell so schnell wie möglich auf einen Datensparmodus umzubauen, ist die Industrie im Panik-Modus. Jeder versucht, sich so viele persönliche Daten zu sichern, wie es nur möglich ist.  Torsten Kleinz auf heise.de Die erprobten und sehr lukrativen Modelle, mit denen in den vergangenen Jahren im Netz und in Apps personalisierte Daten gesammelt wurden, werden bald von neuen Modellen abgelöst werden. Der Journalist Torsten Kleinz schildert für Heise online die Ursachen für die Entwicklung und analysiert die Reaktion…

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Tik Tok und die Macht im Netz

Donald Trump will heute das chinesische Soziale Netzwerk für den US-Markt sperren. Hintergrund ist die vermutete Weitergabe von Nutzer*innendaten an die chinesische Regierung oder deren theoretischer Zugriff darauf. Das ist bis heute nicht bewiesen, aber laut allem, was man weiß, nicht unmöglich (siehe dazu die Analysen von SZ und Netzpolitik). Zweifelsohne – und belegbar – ist Tik Tok eine Datenkrake. Die App kann jederzeit auf die Kamera und das Mikrofon des Smartphones zugreifen (auch bei Nichtnutzung!) und verfolgt So unethisch…

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